Christian Riebold & Nicole Scharf: Das Handlungsfeld

 

Wissensgenerierung

   
 
„Im Handlungsfeld der Wissensgenerierung steht letztlich die Frage nach der Entstehung des relativ neuen Wissens in Unternehmen im Mittelpunkt. Relativ in dem Sinne, dass das Neue immer in Abgrenzung zum Bestehenden gesehen werden kann. Was für den einen Mitarbeiter neues Wissen darstellt, kann für einen anderen bereits ein alter Hut sein. Dennoch ist gerade auch die Hervorbringung von Redundanzen im Wissen durch den Transfer von Wissen innerhalb der Unternehmung eine Zielperspektive der Wissensgenerierung“1
Auch Wissen, das für ein Unternehmen als neuwertig erscheint, existiert mitunter schon in anderen Unternehmen. Wissen wird in einem sozialen Prozess generiert.2
„Das neue Wissen [...] entsteht in der Interaktion zwischen Wissensträgern, zwischen formalen Gruppierungen und zwischen Unternehmen.“3
Das zu generierende Wissen kann in zwei Arten gegliedert werden. Zum Einen das Wissen, dessen Inhalt sich definieren lässt (z.B. ein in einem Workshop vorgegebenen Wissenspaket) und zum Anderen Wissen, dessen Inhalt noch unklar ist. 4



1Clases,Wehner 2002, 49
2vgl. Clases,Wehner 2002, 49
3Clases,Wehner 2002, 49
4vgl. Clases,Wehner 2002, 49


Literaturangaben:

Clases, Christoph; Wehner, Theo (2002): Handlungsfelder im Wissensmanagement. In W. Lüthy, E. Voit & T. Wehner (Hrsg.), Wissensmanagement-Praxis. Einführung, Handlungsfelder und Fallbeispiele. Zürich: vdf.